Einlagerung und Self-Storage

Ein Umzug steht Ihnen bevor oder liegt gerade hinter Ihnen und Sie bringen nicht alles unter? Sie ziehen in eine kleinere Wohnung oder in eine WG und haben viel zu viel Möbel und Krimskrams? Sie haben sich ein neues Schlafzimmer gegönnt und möchten das alte aber auch nicht gleich wegwerfen? Sie müssen beruflich für bestimmte Zeit ins Ausland oder in eine andere Stadt, haben dort aber noch keine Wohnung? Die Gründe sind zahlreich und vielfältig, wieso eine Einlagerung Ihrer Möbel und persönlichen Gegenstände die beste Option ist. Hier erfahren Sie alles, was Sie zum Thema Einlagerung und Self-Storage wissen müssen, wo Sie bei der Einlagerung sparen können und wie Sie Schäden und Ärger am besten vermeiden.

 

Was bedeutet Einlagerung und Self-Storage?

Kurz zusammengefasst, handelt es sich bei den Begriffen Einlagerung und Self-Storage immer um einen gemieteten Lagerraum für Ihr Hab und Gut, an dem Ihre Habseligkeiten gut und sicher aufgehoben sind, wenn Sie in der eigenen Wohnung keinen Platz haben oder Dinge aus anderen Gründen nicht im Haus haben wollen. Die Anbieter besitzen oft große Hallen, die sie in einzelne Parzellen und Abteile unterteilen, sodass für jeden Größenwunsch und den ganz individuellen Bedarf das richtige Lagerabteil gefunden werden kann, oder sie bieten Container innerhalb einer Halle an. Ihr Lagerplatz ist im idealfall klimatisiert, sodass im Sommer keine zu große Hitze, im Winter aber auch keine Feuchtigkeit und Kälte auf Ihre Gegenstände einwirken. Wichtig ist auch, dass die Abteile oder Container abschließbar und am besten auch alarmgesichert sind - oder noch besser ist, wenn die Anlage von Wachpersonal bewacht wird. Informeiren Sie sich gut bei Ihrem Lager-Anbieter, es gibt sehr große Unterschiede. 

 

Vertragliches und Preise bei Einlagerung und Self-Storage

Ihre Lagermiete richtet sich fast immer nach der Grundfläche und dem Volumen im Kubikmeter Ihres Lagerabteils. In der Regel findet die Abrechnung monatlich statt. Achten Sie auf Kündigungsfristen und Mindestlaufzeiten und informieren Sie sich über die Versicherung der eingelagerten Gegenstände. Wenn Sie eine Hausratversicherung besitzen, müssen Sie diese über die Einlagerung informieren. Im Idealfall haben Sie ein Umzugsunternehmen, dem Sie vertrauen, das auch die Einlagerung für Sie übernimmt. Das spart Zeit, Geld und Bürokratie, da Sie nicht mehrere Firmen recherchieren müssen und nur einmal mit dem Papierkram konfrontiert werden. Wichtig ist, dass auch vertraglich geregelt ist, wann Sie an Ihre Sachen herankommen: Es macht durchaus einen unterschied, ob Sie 24 Stunden am Tag Zugang zu Ihren Besitztümern haben, oder ob Sie sich nach den Öffnungszeiten der Lagerflächen-Betreiber richten müssen. Gerade wenn es um Gegenstände geht, die Sie verkaufen wollen, sollten Sie kurzfristigen Zugang dazu haben.

 

Was Sie bei Self-Storage und Einlagerung unbedingt beachten sollten – Die besten Tipps für Sie zusammengefasst

  • Wenn es Ihnen wichtig ist, bestehen Sie bei Ihrem Einlagerungs-Anbieter darauf, die Lagerflächen vorher zu besichtigen. Skeptisch sollten Sie werden, wenn es außergewöhnlich heiß oder kalt ist, die Luft feucht ist oder die Wände und Schlösser keinen stabilen Eindruck machen
  • Erkundigen Sie sich zu Zugangszeiten und ob Wachpersonal vorhanden ist bzw. über die Funktion der Alarmsicherung
  • Verpacken Sie sehr gut, was Sie einlagern, um Ihr Hab und Gut vor Schäden zu schützen. Benutzen Sie Stretchfolie, Kartons und Luftpolsterfolie. Verpacken Sie kleinere Einheiten in größeren Kartons und grundsätzlich alles so kompakt wie möglich
  • Elektrogeräte (wie vor allem Mikrowellen, Kühlschränke, Kaffeemaschinen, etc)  sollten sauber, leer und vor allem trocken sein und am besten mit leicht geöffneter Tür aufrecht gelagert werden. Das verhindert die Entstehung von Schimmel und unangenehmen Gerüchen.
  • Was beim Beladen eines Umzugstransporters gilt, ist auch die goldene Regel für das Einräumen von Lagerabteilen: Große, schwere und sperrige Gegenstände zuerst, danach die Lücken mit den kleinen, flexiblen und handlicheren Dingen auffüllen. Jede Ecke ausnutzen!
  • Schwere Gegenstände sollten immer nach unten, leichtere Besitztümer sowie die zerbrechlichen Dinge nach oben. Aber immer gut sichern, dass nichts herunterfallen kann!
  • Kleidung, Bettwäsche und Decken lagern Sie am besten in speziellen Kleiderkisten, insowfern Sie die Kleidung und die Textilien nicht dazu verwenden, Hohlräume auszustopfen um die zerbrechlicheren Gegenstände zu stabilisieren und um Platz und damit Geld zu sparen. Hochwertigere Textilien lassen sich besonders gut in eingelagerten Koffern und Schubladen lagern, so wird ebenfalls kein Platz verschwendet und die Textilien sind bestens geschützt
  • Fertigen Sie für den unwahrscheinlichen Schadensfall trotzdem eine Liste aller eingelagerten Gegenstände an und fotografieren Sie die Gegenstände und die Lagerung im Anschluss. Das kann Ihnen im Ernstfall viel Ärger, Diskussion und Unkosten ersparen

 

Alternativen zu Einlagerung und Self-Storage

Natürlich ist die Einlagerung von Gegenständen in großen Lagerzentren und Lagerhallen nicht Ihre einzige Möglichkeit, mit überschüssigen Möbeln und Habseligkeiten umzugehen. Hier stellen wir Ihnen Alternativen zur Einlagerung vor, mit denen Sie sogar noch Geld verdienen können!

  1. Haben Sie zum Beispiel schon daran gedacht, das eine oder andere zu verkaufen? Im Internet gibt es so viele Möglichkeiten, kostenlos Dinge zu verkaufen und damit auch noch Geld zu verdienen – das Sie vielleicht in die Einrichtung Ihrer neuen Wohnung stecken möchten? Die gängigsten Plattformen wie ebay und ebay-Kleinanzeigen kennt man ja, aber wenn Sie ein bisschen im Internet stöbern, finden Sie sicher noch andere Möglichkeiten, Ihre Gegenstände zu veräußern
  2. Eine weitere Alternative ist es, insofern es sich um Möbel, Sportgeräte oder Einbauschränke handelt, diese in der Wohnung zu lassen und den Vermieter oder die Nachmieter um eine Ablöse zu bitten. Sie sparen sich Umzugsstress und Umzugskosten und ein kleines Taschengeld erhalten Sie zusätzlich. 
  3. Vielleicht möchten Sie Ihre Gegenstände auch spenden? Kirchliche und staatliche Organisationen bieten oft den Service, dass sie die Spenden auch vor Ort bei Ihnen abholen. So sparen Sie Zeit und Geld und tun zusätzlich noch etwas Gutes!
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