Steuern sparen

Nutzen Sie unseren Steuerrechner und finden Sie heraus, wie Sie beim Umzug Steuern sparen können. Bei einem berufsbedingten Umzug können Sie Kosten als Werbungskosten angeben, bei einem privaten Umzug können Sie sogenannte haushaltsnahe Dienstleistungen geltend machen. Berechnen Sie gleich Ihren Vorteil und nutzen Sie das weiterführende umfangreiche Angebot unseres Partners smartsteuer, um bares Geld zu sparen!

Steuern sparen beim Umzug 

 

Nach Angaben des Hamburger Statistik Portals Statista sind in den vergangenen zehn Jahren 29% der Deutschen mindestens dreimal umgezogen. Ein Viertel der Befragten gab an, am gleichen Wohnort geblieben zu sein. Die anderen bewegen sich zwischen diesen Extremen. Dabei stellen als Hauptgründe der Zusammenzug mit einem Partner (34%) und ein Jobwechsel (24%) die Hauptanlässe dar. Jeder, der schon einmal eine neue Wohnung bezogen hat, weiß um die Auslagen, die damit verbunden sind. Deshalb: Wie verhält es sich mit der steuerlichen Behandlung? Lassen sich hier bei der Einkommenssteuererklärung Abzüge vornehmen? Welche sind dies und wie hoch fallen sie aus?

 

Umzugskosten in der Steuererklärung? - Eine Frage des Grundes!


In der Praxis stellen berufliche Umzugskosten oft einen Punkt im Rahmen der Angabe von Werbungskosten dar. Wer die erste Stelle in einer anderen Gegend antritt, wer die Arbeitsstelle wechselt, wer einer Versetzung seines Arbeitgebers folgt oder wer mit der ganzen Firma umzieht, gehört klar in diese Kategorie. Auch wenn sich der Arbeitsweg um eine wesentliche Strecke verkürzt, unterstützt das Finanzamt dieses. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Umzug innerhalb einer Stadt stattfindet. Was ist aber, wenn der Umzug aus privaten Gründen erfolgt? Eine Berücksichtigung als Werbungskosten ist in diesem Fall nicht möglich. Stattdessen können solche Auslagen als haushaltnahe Dienstleistung in der Steuererklärung angegeben werden. Wer wegen einer Erkrankung oder einer Katastrophe wie einer Überschwemmung seine Wohnung verlassen muss, kann versuchen, solche Auslagen als außergewöhnliche Belastung geltend zu machen.


Umzugskosten aus beruflichen Gründen

 

Umzugskosten beinhalten eine große Anzahl an Ausgabenpunkten. Für diese haben sich individuelle Regeln etabliert. Die nachstehenden Angaben beziehen sich auf die Steuererklärung in 2015. Änderungen auf Grund von Gesetzen und Gerichtsentscheidungen sind möglich. Die Ausgabenpunkte an sich können auch bei rein privaten Wohnungswechseln angegeben werden. Im Einzelnen können bei beruflichen Gründen geltend gemacht werden:

  • Die Beförderungskosten. Wer ein Umzugsunternehmen beauftragt kann die Kosten hierfür bei der Steuererklärung absetzen. Auch Trinkgelder, Versicherungspolicen und der Ersatz von verlorenem Hausrat fallen hierunter.
  • Die Mietentschädigung. Wer plötzlich eine neue Stelle antreten soll, hängt meist noch in einem alten Mietvertrag fest. In diesem Fall kann ein Angestellter für die alte Wohnung Werbungskosten geltend machen. Auch der umgekehrte Fall kommt vor: Wer für die neue Wohnung schon zahlen muss, sie aber nicht beziehen kann, darf bis zu sechs Monatsmieten als Werbungskosten absetzen. Bei Wohneigentum greifen diese Regeln nicht.
  • Die Reisekosten. Meist stehen Besichtigungstermine an, bevor man sich für eine Wohnung entscheidet. Hier können gegenüber dem Finanzamt meist bis zu zwei Reisen geltend gemacht werden. Als Fahrtkostenentschädigung können 0,30 Euro je Kilometer abgesetzt werden. Auch auslagen für Übernachtungen und Verpflegung werden akzeptiert.
  • Die anderen Umzugskosten. In der Fachsprache wird zwischen anderen und sonstigen Umzugskosten unterschieden. Unter die erste Kategorie fallen alle Auslagen, die für die Veräußerung der alten Wohnung maßgeblich sind: Inserate, Telefongebühren, Maklerauslagen.
  • Die sonstigen Umzugskosten. Dieser Ausgabenpunkt wird am besten über eine Pauschale abgerechnet. Diese beträgt zur Zeit für Alleinstehende 695,00 Euro und für verheiratete Ehepaare 1390,00 Euro. Wer nachweisen kann, dass die Kosten höher ausfallen, muss beim Finanzamt alle Belege einreichen. Hierunter fallen Schönheitsreparaturen in der ehemaligen Wohnung genau so wie Ummeldegebühren und viel weiterer Kleinkram.  
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